Projektberichte


Behandlung eines Neubaukellers

Die Vorgabe des privaten Bauherrn erforderte die Bauweise von diffusionsoffenen, monolithischen Keller- bzw. Tiefgaragenwänden aus WU-Beton unter Verzicht u.a. auf eine bituminöse Außenabdichtung nach DIN18195, Teil 6 (8-2000) sowie der Ausschluss der Verwendung von dampfdichten Dämmstoffen. Die erdberührten Betonflächen wurden von innen und außen vollflächig mit Controll®Innerseal behandelt. Die Außenwände je 3 Mal mit jeweils 30 Minuten Abstand und die Innenwände je 2 Mal mit 30 Minuten Abstand, unmittelbar nach der Entschalung d.h. nach einem Tag Schalzeit. Durch diese Vorgehensweise beim „Jungen Beton“ wurde ein wasserundurchlässiges aber diffusionsoffenes Bauwerk erreicht. Der Lambda-Wert verbesserte sich um ca. 20%. Der Ortbeton wurde dauerhaft gegen nicht bestimmungsgemäßen Wassereintritt und Huminsäuren geschützt. Durch die kristalline Struktur von Controll®Innerseal ist die Stahlbewehrung (c= 5 cm) dauerhaft vor Korrosionsbruch oder vorzeitiger Karbonatisierung geschützt. Nach der Behandlung konnte bereits 1-2 Tage später das Erdreich wieder verfüllt und im Innenbereich nach ca. 14 Tagen ein Kalk-Zementputz aufgebracht werden. Später wurde mit einer diffusionsoffenen Silikatfarbe die Oberflächenfassung hergestellt.

 

WU-Beton im Rohbau.
Behandlung des Betonwände mit Controll Innerseal von aussen.


Innenabdichtung eines Kellers aus Kalksandstein gegen den Wasserlastfall (drückendes Wasser)

Durch drückendes Wasser gegen die erdberührte Kelleraußenwand aus Kalksandstein kam es im Keller eines Privathauses zu starken Feuchtigkeitsschäden. Nachdem die innenseitig angebrachte Styroporverkleidung vom Mauerwerk entfernt wurde, konnte mit Controll®Innerseal die nachträgliche Horizontalsperre sowie eine vollflächige, vertikale Flächenabdichtung von innen errichtet werden. Der Keller konnte nach der Abtrocknung der Wände wieder als Wohnraum genutzt werden. So wurde eine kostengünstige Sanierung ohne Ausgrabung erreicht.


 

Drückendes Wasser gegen die Drückendes Wasser gegen die Kelleraussenwand.
Entfernung der innenseitig angebrachten Styroporverkleidung.


Sanierung einer Tiefgarage

Der Beton einer 25 Jahre alten Tiefgarage war durch Tausalz (NaCL) über die Jahre stark geschädigt. Chloridindizierte Korrosionsschädigungen lagen im Wandbereich bis ca. 1,2 m Höhe und im gesamten Betonbodenbereich vor. Der Bestandsbeton war hydrophil bis starksaugend (w-Wert > 3,0 kg/h *0,5) einzustufen. Die weit fortgeschrittene Karbonatisierung (bis 40 mm) führte bereits zu Korrosionsbrüchen an den Bewehrungsstählen der tragenden Wände und Betonstützen. Durch die 5-malige Applikation mit Controll®Innerseal wurde die tiefliegende Schadsalzsole aus dem Beton (Gelkristallreaktion zur Kondensationsfläche) heraustransportiert, der Beton wurde dauerhaft wasserundurchlässig und gegen zukünftige Belastungen durch Tausalze etc. geschützt. Hier wurde eine aktive Chloridsanierung mit gleichzeitigem, dauerhaftem Schutz für die Stahlbewehrung bzw. den neu eingebrachten Betonersatzmörtel geschaffen.

 

Reinigung des Betonbodens, entfernen von Staub und groben Partikeln.
Behandlung des Betonbodens mit Controll Innerseal.


Behandlung eines Gärfutterrestebehälters (Hauptbestandteil einer Biogasanlage)

Im Gärfutterrestebehälter wurde eine Betonbehandlung mit Controll®Innerseal durchgeführt. Filigran-Betonplatten dienten zur Erstellung eines Gärfutterrestebehälters mit einer Innenwandfläche von ca. 580 qm. Diese müssen gegen Säuren und Gase (u.a. Methan) geschützt und gegen nicht bestimmungsgemäßen (werthaltigem) Gasaustritt (oberflächendicht) imprägniert und filmbildend abgedichtet werden. Der Beton muss außerdem vor Korrosion geschützt werden. Diese langjährig bewährte Sonderbauweise ist im Gegensatz zu herkömmlichen Ortbetonen in kürzerer Zeit errichtet und damit sehr wirtschaftlich, da hier keine teueren Großschalungen erforderlich sind. Es wurden die (ca. 5 Wochen alten Filigran-Betonteile) nach ihrer rissweiten beschränkten, überwachten Betonkernfüllung insgesamt 4 Mal im zeitlichem Abstand von 30 Minuten mit Controll®Innerseal auf der Innenseite und im Kopfbereich des Betonbehälters (Niederdrucksprühverfahren) behandelt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Einhaltung der Applikationsmenge und Auftragsgeschwindigkeit gelegt. Der Imprägnierzeitbedarf für die Applikationsfolgen mit Controll®Innerseal betrug insgesamt: 4 x 15 Minuten pro Arbeitsgang/Gesamtfläche. Besonders geeignet ist hier Controll®Innerseal in Bezug auf Untergrundrestfeuchte (Füllbeton ca. 1 Tag vorher eingebracht) der Betonfläche, keine schädliche Kondensatbildung zwischen den Applikationsschichten, flüssigkeits- und gasdichte Überlappungen und Anschlüsse im z.B. Kopfloch- Türbereich und im 3-teiligen Kopfbereich der Beton-Filigran-Wände. Die Behandlung mit Controll®Innerseal ist lösemittel- und aromatenfrei, welches eine Schädigung der systemwichtigen Bakterienkulturen dauerhaft ausschließt. Die Wärmeleitfähigkeit (DIN EN 12667) der Filigran-Betonwände wird durch dieses Verfahren zusätzlich dabei auf 1,107 W/(m*K) reduziert (Prüfzeugnis MPA Dortmund liegt vor), was einer mittleren Temperaturdifferenz von ca. > 6,2 °C bei 10 °C außen, trocken entspräche (Vorteil für den Betreiber der Anlage: niedrigere Primärenergiekosten für den Grundwärmebedarf; geringe Außendämmung notwendig). Die „Belastungsfreigabe“ des Herstellers für den Gärfutterrestebehälter konnte dabei bereits 10 Tage nach abgeschlossener Imprägnierung erfolgen. Der Betonbehälter wurde mit einer 10-jährigen Produkt- und Funktionsgarantie von Controll®Innerseal seitens des Herstellers ausgerüstet, welches eine hohe zusätzliche Sicherheit, neben der VOB/BGB Gewährleistung des Gewerkes, für den Anwender darstellt.

Gärfutterrestebehälter aus Filigran-Betonplatten.
Entfernung der Schalungsmaterialien.


Abdichtungsmaßnahme bei der Errichtung eines neuen Tunnels (Bahntunnel)

Die Tunnelkonstruktion besteht aus zwei parallel verlaufenden Bohrpfahlwänden aus Ortbeton. (Durchmesser ca. 88 cm) mit einer oberseitig angeordneten Stahlbetonüberdeckung (c=10-13 cm). Da auf der südseitigen Bohrpfahlwand besondere Schichtenwasserbelastungen aufgetreten sind, wurde eine zusätzliche Abdichtung der Bohrpfahlwand erforderlich. Die Bohrpfahlwand zeigte an den seitlichen Begrenzungen und in den unteren Zonen Wasseraustritte sowie bereits kurz nach Fertigstellung Ausspülungen von Feinbestandteilen aus dem rückseitig angrenzenden Erdreich. Abdichtungsversuche mittels EP- und PU-Harz Injektionen waren nicht erfolgreich (siehe Wasseraustritte an den Injektionsstellen). Zur Vordichtung mit Controll®Innerseal wurde an den Grenzflächen zwischen den angrenzenden Betonbohrpfählen, eine keilförmige schnellhärtende, nicht hydrophobe Zementmörtelschicht eingebracht. Diese mineralische „Verfüllung“ hatte die Aufgabe, die teilweise sehr breiten Risse und Fugen (bis 45 mm in der Tiefe) zu schließen und den unmittelbaren Wasseraustritt zu minimieren. Ebenso wurde an den Grenzflächen zwischen den Bohrpfählen und dem Betonboden verfahren. Anschließend wurde Controll®Innerseal drei Mal im Niederdrucksprühverfahren appliziert. Nach 28 Tagen, sichtbar an den weißlichen Kristallisationsrückständen am Beton und Mörtel, hatte die vollständige Abtrocknung stattgefunden. Die silikatische Abdichtungsmaßnahme wurde mit Controll®Innerseal erfolgreich durchgeführt und so eine wirtschaftlich günstige, nachträgliche Abdichtung erreicht.

 

Bohrpfahlwände mit austretenden Wasser.
Einbringung der Zementmörtelschicht, breite Risse und Fugen wurden geschlossen.


Behandlung von frischem Estrich

Der frisch verdichtete Estrich (nicht gewerbliche Nutzungsbelastung) wurde mit Controll®Innerseal im Sprühauftrag behandelt. Die notwendige Erhärtungszeit (Begehbarkeit) konnte um ca. 50% reduziert werden - der Estrich war bereits nach ca. 30 Minuten (20°C + 65% rel. LF) begehbar und jegliche Schwindrissbildung konnte vermieden werden. Ein Wasserbelastungstest zeigte, dass nach Beaufschlagung mit Wasser ca. 1 Stunde nach Behandlung, die Oberflächenqualität des Estriches nicht mehr beeinträchtigt wurde. Der hochwirksame Schutz der durchgehenden Gelstruktur bei gleichzeitiger Wasserabweisung wirkt einerseits vor zu frühem Wasserentzug (Verdursten, Rissbildung) als auch vor oberflächennahen Entmischungen (Änderung des W/B Wertes) oder späterer nichtbestimmungsgemäßer Wasseraufnahme (z.B. Regenwasser). So konnte die Bauzeit durch die schnelle Belegereife verringert werden und es wurde zudem ein wasserundurchlässiger Estrich mit dieser Maßnahme (Zusatznutzen) erreicht.

 

Auftragen von Controll Innerseal auf den frischen Estrich.


Sanierung eines Backsteinkellers - Flächenbehandlung

Hier sehen Sie die Feuchtigkeitssanierung eines Kellers (kann bei jeglichen Baustoffen sowie Durchfeuchtungsgraden ausgeführt werden). In diesem Beispiel handelt es sich um einen Backsteinkeller von 1930, hier wurde zuerst die Farbe entfernt und der Keller innerhalb von 28 Tagen dreimal behandelt. Nach weiteren 14 Tagen war der Keller trocken und wurde mit Kalk-Zementputz (diffusionsoffen) neu verputzt.

Entfernen der alten Farbe mit Schleifgerät von der Backsteinwand.
Controll Innerseal muss vor der Behandlung gut geschüttelt werden.


Sanierung eines Backsteinkellers - Horizontalsperre

Hier wurden eine nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit angelegt. Wie häufig in alten Häusern fehlte in diesem Gebäude die Bodenplatte und die Feuchtigkeit konnte ungehindert in das Mauerwerk aufsteigen. Durch Verfüllung der Löcher mit Controll®Innerseal wurde hier eine sichere Barriere geschaffen.

Erstellen einer Horizontalsperre mit einem Schlagbohrer.
Befüllen der Bohrlöcher mit Controll Innerseal.


Fassadenbehandlung

Hier sehen Sie die Imprägnierung von Fassaden mit Controll®Topseal. Es kann kein Wasser durch Regen mehr in den Stein eindringen, so bleibt er dauerhaft trocken und geschützt.

Behandlung einer Kalksandsteinfassade mit Controll Topseal.
Trocknungsprozess nach der Behandlung mit Controll Topseal.


Thermografieuntersuchung einer Kalksandsteinfassade nach der Behandlung mit Controll®Topseal

Die Fassade eines Einfamilienhauses wurde mit einem Hochdruckstrahlgerät gereinigt und nach der vollständigen Abtrocknung 1 Mal mit Controll®Topseal behandelt. Um nachzuweisen, dass durch die „Trockenlegung“ mit Controll®Topseal auch die Heiz- und Energiekosten gesenkt werden können, wurde vor der Behandlung am 07.03.2009 und ein Jahr danach am 03.03.2010 eine Thermografieuntersuchung der Fassade durchgeführt. 2009 lagen die Temperaturen beim Hauseingang Testpunkt T1 bei 1,6 Grad Celsius, 2010 bei 0,1 Grad Celsius. Bei T2 wurde 2009 1,2 Grad Celsius gemessen, 2010 waren es 0,5 Grad Celsius. T3 lag 2009 bei 2,0 Grad Celsius, 2010 bei 1,7 Grad Celsius. Demnach wurde eine Verbesserung von durchschnittlich 51% erreicht.

 

Hauseingang vor der Behandlung mit Controll Topseal. Großer Wärmeverlust durch Feuchtigkeit.
Nach der Behandlung mit Controll Topseal zeigt sich deutlich ein geringerer Wärmeaustritt.


Sanierung einer Dachfläche

Durch Oberflächenerosion geschädigte (wasserdurchlässig und sandend) Tondachziegel wurden 2 Mal mit Controll®Topseal imprägniert. Ursprünglich sahen beide Dächer aus wie das hintere, 1 Woche nach der Behandlung sieht man den Unterschied: das Dach musste nicht neu eingedeckt werden – durch die Applikation mit Controll®Topseal wurde die vollständige Hydrophobie und Schmutzabweisung wieder hergestellt. Da Controll®Topseal Risse < 2 mm dauerhaft wasserundurchlässig und kraftschlüssig füllen kann, mussten nur wenige defekte Dachziegel ausgetauscht werden. Physiko-mechanisch und optisch wurde durch die Behandlung mit Controll®Topseal sehr wirtschaftlich eine qualitativ neuwertige Dachfläche hergestellt (Kosten: Neueindeckung: ca. 135,00 EUR/qm/ne im Vergleich zur Sanierung mit Controll®Topseal: ca. 25,00 EUR/qm/ne).

 

Dachflächen vor- und nach der Behandlung mit Controll Topseal.


Imprägnierung von Mauern und Fliesen

Diese Mauern und Fliesen wurden einmal mit Controll®Topseal behandelt und sind dadurch wasser- und schmutzabweisend imprägniert:

Hydrophobierungseffekt nach der Behandlung mit Controll Topseal.


Vorher/Nachher Beispiele

Hier sehen Sie einige Vorher/Nachher Beispiele und Vergleichsproben für die Behandlung mit Controll®Innerseal bzw. Controll®Topseal.

Trockener Kalk-Sandstein nach der Behandlung mit Controll Topseal.